Gasgrill-Test-Vergleich: Das sind die besten Modelle 2019

Grillen führt Freunde und Familie zusammen. Gasgrills erfreuen sich dabei wachsender Beliebtheit. Damit beim nächsten Grill-Event alles gut geht, haben wir zum Start der Grillsaison die besten Gasgrills im Test-Vergleich gegenübergestellt. Wir haben uns die besten Gasgrills für die Grill-Saison 2019 angeschaut. Im Test-Vergleich traten der mobile Weber Q 1200 und die Grillwagen der Weber Genesis II-Serie, der Bruzzzler 4+1 von Wiesenhof, der TAINO BASIC 3+1 sowie sein direkter Konkurrent, der BURNHARD 3-Brenner Gas-Grillwagen Fred gegeneinander an. Der Sieger überzeugt nicht nur durch sein Preis-Leistungsverhältnis sondern bietet passionierten Hobby-Grillern alles für den positiven Einstieg in das Gasgrillen.


Dies ist ein Begleitthema zum ursprünglichen Beitrag unter https://www.homeandsmart.de/gasgrill-test-vergleich

Ich bin nicht sicher, ob der Redakteur selbst Griller ist oder für gute Bewertungen bezahlt wird.
Jemand, der gern verkaufen (oder weiter empfehlen) will, wird sofort auf die günstig günstig Angebote den Fokus der Leser lenken. Passend zu meiner Theorie: die Affiliate Links.

Wer selbst und vielleicht seit Jahren grillt - in dem Fall auf Gas - würde einem Anfänger auf die Folgen eine Billiggrills hinweisen. Günstiges Blech ist die Achillesferse eines jeden Grills. Schon nach kurzer Zeit werden sich die ersten Roststellen zeigen. Das kann, je nach Nutzung und Standort, dazu führen, dass das schöne Schwarz des Grills sich in ein unappetitliches Braun verwandelt. Bald sind dann auch die Rück- oder Seitenteile durchgerostet. Hat man sich dann an den Grill gewöhnt und weiß, wie man damit umzugehen hat, ist der Kauf eines neues Grills schon vorprogrammiert. Dann wieder alles auf Anfang und den neuen Grill kennenlernen.

Qualität kostet leider immer noch Geld. Wer gern an seinem Grill längere Zeit Freude haben möchte wird auf das Material achten, aus dem er gebaut ist. (Und wer seine Freunde mag, wird ihnen kleine Billigware empfehlen.) Hier ist Burnhard zu loben, dass sie die Grillkammer aus Edelstahl gefertigt haben. Das ist nämlich der Teil des Grills, der hohen Belastungen ausgesetzt ist und nicht einfach als Ersatzteil nachgekauft werden kann. Loben möchte ich auch die Firma Enders, die ebenso auf Edelstahl setzt und deren Kundenservice ausgezeichnet ist. Aus ähnlichem Grund sind auch die Grills von Weber teurer, als ihre Konkurenz. Hier ist die Grillkammer aus Aluminium, was herkömmliche Korrosion (sprich: Rost) fast unmöglich macht. Außerdem bekommt man bei Weber 10 Jahre lang Ersatzteile - was auch nicht selbstverständlich ist und Geld kostet.

Aus eigener Erfahrung: Bisher habe ich nur 1x nicht auf das Material geachtet und habe mir einen von Landmann produzierten Grill beim Bauhaus gekauft - mit einem 25% Rabatt wegen eines Transportschadens. Nach 2 Jahren war er von Rost überzogen und im dritten Jahr sind mir an mehreren Stellen die Grillkammer und die Brenner durchgerostet gewesen. Alle meine anderen Grills sind von Weber oder Enders. Hier kann ich mich seit Jahren drauf verlassen und werden noch einige Jahre damit Freude habe.

Wenn ich einem Anfänger einen Grill empfehlen würde, dann würde ich auf drei Sachen achten:

  • Was will die Person damit Grillen? (Hauptsächlich Steaks und Würstchen, dann Gas.)
  • Wie viele Personen sollen verköstigt werden? (Danach richtet sich die Grillfäche.)
  • Was ist am Grillort erlaubt? (Mietwohnung im Wohnblock und schon ist man beim Elektrogrill.)

Ist Gas im Grill erlaubt und sollen 1-4 Personen begrillt werden, dann würde ich zu einem Weber Q raten. Der ist für den Einstieg ausreichend und bei guter Pflege kann er nach Jahren noch für einen guten Preis weiter verkauft werden.

Und noch was: Extra mehr Geld ausgeben für einen Seitenbrenner würde ich auch nicht. Die Seitenbrenner werden oft in die Gesamtleistung (kW) des Grills eingerechnet und dann steht plötzlich ein mieser Grill mit Seitenbrenner genauso gut da, wie ein guter Grill ohne Seitenbrenner. Ich habe bisher immer auf Seitenbrennen verzichtet und auf abklappbare Seitenteile geachtet. Damit braucht der Grill weniger Platz auf dem Balkon, der Terrasse oder dem Grillunterstand. Was man auf einem Seitenbrenner machen kann, geht wahrscheinlich auf einer Herdplatte - bevorzugt mit Induktion. Die gibt es für 40€ einzeln zu kaufen und man kann sie dann raus holen, wenn man sich wirklich mal braucht. (Meine Grusseisenpfanne stelle ich direkt auf bzw. in den Grill. Kein Seitenbrenner nötig oder man holt sich eine Grillplatte.)
Statt eines Seitenbrenners würde ich lieber ein Sichtfenster haben. Wenn man 1x ein Sichtfenster hatte - natürlich gut gepflegt - will man darauf nicht mehr verzichten.